Bolivien ist ein Land in Südamerika mit der höchsten Hauptstadt der Welt auf 4000 Meter.

Eindrücke von meinem Vlog

Salar de Uyuni & Altiplano

Ich machte eine 3-Tages Tour mit dem Offroad Fahrzeug von San Pedro de Atacama (Chile) nach Bolivien. Wir fuhren auf über 4000 Meter über die Hochebene (Altiplano) nach Salar de Uyuni, der größten Salzwüste der Welt. Auf dem Weg waren wir bei mehreren farbenfrohen Lagunen wie einer roten Lagune mit Flamingos. Beeindruckend waren Canyons mit großartiger Aussicht und ein riesiges Geysir Feld.

Potosi

Potosi ist eine Minenstadt und liegt auf über 4000 Meter. Bei einer Minenführung erlebte ich hautnah, unter welchen Bedingungen heutzutage noch Silber geborgen wird. Wir krochen durch die engen Gänge und sind über Leitern tiefer in den Berg. Eine nicht ganz ungefährliche Gelegenheit bei dünner und staubiger Luft. Die Tour machte ein ehemaliger Minenarbeiter und es fühlte sich beruhigender an. Mir wurde klar, wie wichtig Recycling ist.

Sucre

Die Stadt Sucre ist für spanische Sprachschulen bekannt. Die Privatstunden kosten 40 BOB bis 50 BOB. Empfehlenswert pro Woche sind 20 Stunden mit jeweils 4 Stunden an 5 Tagen. In 3-4 Wochen kannst du die Grundkenntnisse lernen. Ich hatte eine Woche Zeit und konnte zumindest meine Aussprache, die Zahlen und das Verstehen verbessern.

Santa Cruz

Die Stadt Santa Cruz liegt nicht auf der typischen Reiseroute und hatte nicht viel für mich zu bieten. Nur mein Flieger nach Kuba ging von hier. Es gibt Touren zu den Jesuiten Missionen.

La Paz

La Paz ist die höchste Hauptstadt der Welt und liegt auf fast 4000 Meter. Sie ist so bergig, dass es keine U-Bahn, sondern Seilbahnen gibt. Spannend war das Ethnography Museum und das Stadtzentrum mit seinen bunten Märkten. Das Mondtal (Valle de la Luna), das wie eine Mondlandschaft aussieht, war nicht besonders groß und überbewertet.

Death Road

Die Death Road ist die gefährlichste Straße der Welt und dient heute nur noch für touristische Zwecke. Wir sind mit den Mountainbike runter gefahren, ein Nerven reibendes Abenteuer.  Einmal nicht aufgepasst, geht es 600 Meter von der Schotterpiste runter. Bevor die Umgehungsstraße gebaut wurde, sind Busse voller Passagiere im Jenseits verschwunden. Eine Tour lässt sich am besten in La Paz buchen.

Tiwanaku

Tiwanaku ist eine Pre-Inka Zivilisation, die durch ihre rechteckigen Figuren markant sind. Mit einem Tagesausflug von La Paz lassen sich die Ruinen und eine Tempelanlage mit sieben Ebenen besichtigen.

Titicaca See (Isla del Sol)

Der Titicaca See ist der höchste navigierbare See der Welt auf über 3800 Meter. Auf der bolivianischen Seiten ist der Ausgangspunkt die Stadt Copacabana. Dort fahren Boote zu den Inseln Isla del Sol (Sonneninsel) und Isla de la Luna (Mondinsel). Isla del Sol wirkte mediterran und bestand aus vielen Terrassen der Inkas zum Anbau von Quinoa. Wir besichtigten Ruinen und genossen den Sonnenuntergang bei einer Übernachtung auf der Insel. Auf der peruanischen Seite ist der Ausgangspunkt die Stadt Puno. Bei einem Tagesausflug waren wir bei den schwimmenden Inseln von Uros. Sie werden aus Schilf gebaut und von den einheimischen für touristische Zwecke bewohnt. Anschließend ging es bei der Tour zur Insel Taquile, auf der die Menschen mit ihren eigenen Traditionen lebten.

Reisetipps

Planung

  • Ich bereiste Bolivien bei meiner Weltreise durch Lateinamerika:
    • 1. Eine 3-Tages Tour mit dem Jeep von San Pedro de Atacama (Chile) in das Hochgebirge und Salar de Uyuni.
    • 2. Bus von Uyuni nach Potosi.
    • 3. Bus von Potosi nach Sucre.
    • 4. Bus von Sucre nach Santa Cruz und dann einen Flieger nach Kuba.
    • 5. Nach mehreren Monaten Weltreise einen Flug von Manaus (Brasilien) nach La Paz.
    • 6. Tagesausflug von La Paz zu den Pre-Inka Ruinen von Tiwanaku.
    • 7. Tagesausflug von La Paz, um die Death Road mit dem Mountainbike runterzufahren.
    • 8. Bus von La Paz nach Copacabana.
    • 9. Boot von Copacabana nach Isla de la Luna und Isla del Sol, wo wir eine Nacht verbrachten.
    • 10. Bus von Copacabana nach Puno (Peru).
  • Ich verwendete für meine Planung den Lonely Planet für Südamerika und den Rough Guide für Südamerika und kann beide empfehlen.

Übernachtungen

  • Nur wenige Hostels hatten eine Heizung und es ist nachts sehr kalt wie in Potosi auf 4200 Meter.
  • Die Dusche war in einigen Hostels lauwarm oder kalt. Ich kann in Potosi und Sucre das Casa Blanca Hostel empfehlen, die eine starke Internetleitung und heiße Duschen hatten.

Internet

  • Ich hörte von anderen Reisenden von schlechten Internetverbindungen in den Hostels. Bei meinen Hostels gab es immer eine starke Leitung, um meine Bilder von der Spiegelreflexkamera hochzuladen.

Essen

  • Es gab überall kleine Bäckereien mit günstigen Empanada und süßen Stückchen.
  • Das Brot auf dem Markt war günstig. Für 5 Brötchen habe ich 2,5 BOB (0,32 €) bezahlt.
  • Das Gemüse auf dem Markt kostet so viel wie im Supermarkt. Ich hatte das Gefühlt, den Touristenpreis zu zahlen.

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