Guyana ist ein Land in Südamerika und liegt am Atlantischen Ozean.

Eindrücke von meinem Vlog

Kaieteur Falls

Das Highlight von Guyana waren die mächtigen Kaieteur Falls, dem größten Wasserfall mit einem einzigen Tropfen von über 220 Meter. Er liegt mitten im dichten Dschungel und es gibt zwei Möglichkeiten hin zu kommen. Einerseits 5 Tage mit Booten und wandern oder einem Buschflieger. Mit der kleinen Propeller Maschine flogen wir durch dichte Wolken und Regen. Es fühlte sich wie eine Achterbahn an und mein Magen wurde wie ein Smoothie gemixt. Unter uns der endlose undurchdringbare Dschungel, so dicht wie meine Haare nach fast 6 Monaten Weltreise. Von der Luft sah er mächtig aus und mit den eigenen Augen die Wassermassen zu sehen war beeindruckend. Wir näherten uns von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt, es wurde lauter und lauter und ich spürte den Wasserdampf in meinem Gesicht.

Georgetown

Die Hauptstadt Georgetown ist wie ein Open-Air Museum mit riesigen Holzhäuser aus der Kolonialzeit und ein Abflusssystem mit vielen Flüssen der Holländer.

Reisetipps

Planung

  • Ich war für 5 Tage in Guyana:
    • Tag 1: Anreise mit dem Flieger von Port of Spain (Trinidad & Tobago)
    • Tag 2: Planung und Buchung vom Flug zu den Kaieteur Falls und Besichtigung von Georgetown.
    • Tag 3: Visum für Suriname beantragt und relaxed.
    • Tag 4: Ausflug zu den Kaieteur Falls.
    • Tag 5: Abreise über die Landesgrenze nach Suriname.
  • Spontan etwas in Guyana zu planen ist schwierig.
    • Für die Übernachtung in den Lodges im Dschungel sind Antwortzeiten bis zu einer Woche auf eine E-Mail üblich. Einfach auftauchen geht nicht, da die Lodges abgelegen liegen und sie vorher dein Essen und Wasser organisiert müssen. Ich traf einen Backpacker, der versuchte es selbst zu buchen. Mit der Rücksprache eines Tour-Operators kam derselbe Preis raus und diese konnten es schneller organisieren. Es ist nicht günstig, dafür liegen die Lodges sehr abgelegen. Die Chance seltene Tiere wie Pumas in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen ist höher.
    • Für den Flug zu den Kaieteur Falls chartern die Tour-Operator einen Propeller-Flieger. Sie haben 13 Sitzplätze und damit es sich lohnt, muss der Flieger voll sein. Bekommen sie eine Maschine nicht voll, arbeiten sie mit anderen Tour-Organisationen zusammen. Bei mir gab es entweder keine Maschinen in den nächsten Tagen oder sie waren schon voll. Zum Glück fanden sich für 2 Tage später genügend Interessenten. Es ist nicht günstig, jedoch noch günstiger als sich 5 Tage lang mit dem Boot und wandern durch den Dschungeln zu kämpfen.
  • Ich verwendete für meine Planung den Lonely Planet für Südamerika kann diese empfehlen.

Transportmittel

  • Anreise
    • Georgetown hat einen internationalen Flughafen.
    • Es gibt eine Landesgrenze mit Brasilien bei Lethem. Anreise ist in Brasilien mit dem Bus von Manaus über Boa Vista möglich. Lethem ist ein guter Ausgangspunkt für die Lodges im Dschungel. Die Straße von Lethem nach Georgetown soll nicht gut sein.
    • Landesgrenze mit Suriname bei Corriverton nach Nieuw Nickerie. Ich nutze diesen Übergang zur Reise nach Suriname. Zwischen 4 und 5 Uhr holte mich ein Minibus im Hostel von Georgetown ab. Die Grenze besteht aus einem Fluss und auf der guyanischen Seite stempelte ich aus. Da die Fähre kaputt war, nahm ich ein Schnellboot. Dieses legte nördlicher vom offiziellen Fährhafen in Suriname an. Zum Einstempeln musste ich zum Fährhafen, danach ging es mit dem Minibus nach Paramaribo. Auf dem halben Weg gab es eine Polizeikontrolle, die das Visum und den Stempel im Reisepass prüfte.
  • In Georgetown gibt es zwei Flughäfen. Ich landete auf dem kleineren, der direkt in Georgetown liegt. Das Hostel organisierte mir ein Taxi für 1000 GYD. Bei der Ankunft wollte der Taxi Fahrer mich verarschen und verlangte 2000 GYD. Ich sagte ihm, mir wurden 1000 GYD gesagt und die zahlte ich auch nur.
  • Für den Transport zwischen den Städten gibt es Busse, zu denen ich keine Erfahrungswerte habe.

Unterkunft

  • Die günstigste Unterkunft in Georgetown gibt es auf AirBNB.
  • Ich entschied mich für ein Hostel, dass nur minimal mehr kostet mit einer guten Lage. Es heißt Apartments 145 (Hotels.com) und bietet neben einem Schlafsaal von 4 Betten auch Apartments an, die unter dem Namen place2stay laufen. Im Hostel traf ich nur einen weiteren Backpacker, es scheint nicht viel los zu sein.

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